Über den ADFC Herrenberg/Oberes Gäu

Die Ortsgruppe wurde im März 2012 in Herrenberg gegründet und ist Teil des ADFC Kreisverbandes Böblingen. Sie deckt die Interessen von Radfahrenden in Herrenberg und dem Oberen Gäu ab.  Mit inzwischen über 240 Mitgliedern ist die Ortsgruppe Herrenberg/Oberes Gäu im Kreisverband Böblingen bei knapp 1200 Mitgliedern insgesamt die zweitgrößte Ortsgruppe (Stand April 2021). 

Die Schwerpunkte

  • Verkehrspolitik
  • Radtouren und Tourberichte
  • Lastenfahrräder
  • Räder für Flüchtlinge

 

Verkehrspolitik

Als Lobbyverein hat der ADFC das Ziel, den Radverkehr sicherer und komfortabler für alle Radfahrenden zu machen. Dazu benötigt er zum einen die Anforderungen der Rad fahrenden Bevölkerung und zum anderen die Kontakte zu den politisch Verantwortlichen.

Die ADFC-Ortsgruppe Herrenberg/Oberes Gäu nutzt dazu unterschiedliche Kanäle.

Zur Stadt Herrenberg:

  • Runder Tisch Radverkehr (Vertreter aus den Fraktionen, Schulen, Vereinen und Interessengruppen)
  • AK Rad (Vertreter des ADFC und der Stadtverwaltung)
  • Kontakte zu Gemeinderat und Fraktionen der politischen Parteien
  • Kontakte zu Vertretern der Verwaltung (Verkehr, Ordnungsamt, Klima, Tiefbauamt etc.)

Zur Rad fahrenden Bevölkerung:

  • Experten-Teams (z.B. Arbeitskreis Fahrradparken am Bahnhof)
  • ADFC Forum (ADFC-Mitglieder, nicht organisierte Radfahrer)
  • Aktiven-Teams (z.B. ALF-Nutzer, Radtouren)
  • ADFC-Stammtisch (erster Donnerstag im Monat)

Sonstige Kanäle:

  • Presse, insbes. Gäubote (Leserbriefe, Pressemitteilungen)
  • Homepage der ADFC OG

Auf Grund dieser Vernetzung nehmen die Vertreter der ADFC Ortsgruppe vielfach auch die Kommunikation zwischen Stadt und Radfahrenden wahr.

 

Im folgenden finden Sie ein paar aktuelle Themen zur Verkehrspolitik in Herrenberg:

Querung Zeppelinstraße

Der ADFC begrüßt die neue, durch eine Ampel gesicherte Querung der Zeppelinstraße auf Höhe der Bahnunterführung. Diese Ampel-Querung wurde schon seit langem vom Ortsverband gefordert. Damit ist ein Lückenschluß des Radwegenetzes zwischen den nördlichen Teilorten und der Kernstadt erfolgt. Die viel frequentierte Zeppelinstraße dann an dieser Stelle gefahrlos überquert werden. Auch wird der Wegfall der sogenannten Reiterampel am Benz-Kreisel dadurch kompensiert. 

Schutzstreifen Horber Straße

Die Einmündung der Horber Straße in den Schickplatz ist aus Sicht der ADFC-Ortsgruppe eine Gefahrenstelle. Durch den fehlenden Schutzstreifen weichen die Radfahrer auf den Gehweg aus und können sich anschließend nur unter Gefahr wieder in den fließenden Verkehr einordnen. Der ADFC hat bei der Stadt Herrenberg eine Verbesserung der Situation eingefordert.

Anbindung Hildrizhausener Straße an Innenstadt

Für eine gefahrlose Verbindung der Hildrizhausener Straße mit der Innenstadt wurde von der Stadt über Jahrzehnte der Gehweg neben der B296 für Fahrräder frei gegeben. Nun wurde dieses 'Fahrräder frei' Zusatzzeichen für den Gehweg alternativlos gestrichen. Radfahrer müssen nun in die Innenstadt auf einem der gefährlichsten Abschnitte der Bundesstraße fahren und zurück zweimal innerhalb weniger Meter diese vielbefahrende Straße kreuzen. Die ADFC-Ortsgruppe verurteilt diese Regelung und verlangt von der Stadt eine für Radfahrer akzeptable und vor allem sichere Lösung.

Innenstadtring

Der Innenstadtring, ein zentraler Baustein des Radverkehrsplans der Stadt Herrenberg, ist das Thema mit höchster Priorität für die ADFC-Ortsgruppe. Damit mit der Umsetzung nicht bis zum Jahr 2030 gewartet werden muss, propagiert der ADFC bei der Stadtverwaltung ein stufenweises Vorgehen zur Einführung. So bietet sich eine Verbindung von der Hindenburgstraße zum neu gestalteten Seeländer-Areal als ein erster Teilabschnitt an. 

Fahrradparken am Bahnhof

Mit zwei Ortsterminen am Bahnhof in Herrenberg haben Vertreter der Stadtverwaltung unter Leitung von Frau Baubürgermeisterin Schreiber und Vertretern des ADFC, des BUND, des VCD und des AK Energie das weitere Vorgehen zur Erneuerung der Fahrradstellplätze am Bahnhof besprochen. Dabei wurde das gemeinsam von den Herrenberger Vereinen entwickelte Konzept sowie der Vorschlag der Stadtverwaltung als Basis angenommen. Die Stadtverwaltung arbeitet nun zusammen mit Verantwortlichen der DB an der Umsetzung der Vorschläge.

Neue Radverbindung Wildberg - Herrenberg

Für die Anbindung des neuen Radwegs von Wildberg über Sulz am Eck nach Herrenberg auf der Seite des Landkreises Böblingen haben Vertreter der ADFC-Ortsgruppe einen Ortstermin durchgeführt. Das Ergebnis wurde dem Landratsamt zur Verfügung gestellt. 

Fahrradgeschäfte, Fahrradreparaturstellen, Leihfahrräder etc.

Weitere Infos zum Verkehr in Herrenberg finden Sie im Stadtnavi

Radtouren & Tourberichte

Seit 2012 bietet die Ortsgruppe regelmäßig an den Wochenenden Tagestouren ab Herrenberg an. Hier suchen wir dringend noch Verstärkung für unserem Team, um das Angebot weiter auszubauen. 

Tourberichte

2020

2021

 

Radtouren-Angebot des ADFC Herrenberg/Oberes Gäu

Lastenfahrräder

Seit geraumer Zeit gibt es in Herrenberg verschiedene Angebote rund um das Thema Lastenfahrrad. Wir wollen in diesem Artikel diese Angebote kurz vorstellen und entsprechende Ansprechpartner benennen.

ALF - das Affstätter LastenFahrrad

Das Lastenfahrrad ‚ALF‘ ist eine Kooperation der Affstätter Bürgerschaft mit der ADFC-Ortsgruppe. Jede*r Affstätter*in über 18 Jahre kann ‚ALF‘ kostenlos ausleihen. Auch die Bewohner*innen anderer Herrenberger Ortsteile dürfen das Lastenrad ausprobieren.

Wer Interesse hat und ALF ausleihen möchte, kann sich über ALF-ausleihen [at] web.de oder Telefon 07032-7999388 gerne anmelden.

GüLF - das ltsteiner LastenFahrrad

Mit ‚GüLF' steht ein weiteres Lastenfahrrad im Teilort Gültstein zur Verfügung. Träger ist hier ein eigener Mobilitätsverein. Zur Buchung gelangt man über diesen Link

 

Räder für Flüchtlinge

Räder für Flüchtlinge und die Fahrradwerkstatt sind Gemeinschaftsprojekte der ADFC Ortsgruppe und dem Verein Flüchtlinge und Wir e.V. Herrenberg. Sie existieren mittlerweile im sechsten Jahr seit dem Start im März 2016. Näheres dazu finden Sie auf der Webseite des Vereins.

Kontakt: 

Werner Preiss E-Mail: fahrrad [at] fluechtlinge-und-wir.de.

Unser Team

Werner Ueltzen

Vorsitzender

Tel. 07032-6102

E-Mail: herrenberg [at] adfc-bw.de

Werner Preiss

Stellvertretender Vorsitzender

Tel. 07032-26973

E-Mail: werner.preiss [at] adfc-bw.de

Christa Roth

Beisitzerin - Verkehrspolitik

Tel. 07032-953406

E-Mail: christa.roth [at] adfc-bw.de

Vorstandsmitglied Gerhard Strubbe

Gerhard Strubbe

Beisitzer - Presse / Öffentlichkeitsarbeit

Tel.+49-7032-7999388

E-Mail: gerhard.strubbe [at] adfc-bw.de

Roland Stich

Beisitzer - Radtouren Management
ADFC TourGuide

Tel. 07452-62 01 570

E-Mail: roland.stich [at] adfc-bw.de

Peter Würffell

Kassierer
ADFC TourGuide

Tel. 07032-7 84 47 64

E-Mail:peter.wuerffell [at] adfc-bw.de

Wolfgang Hassler

ADFC TourGuide
radspaß- Trainer

Tel. +49 176 16061954

E-Mail: wolfgang.hassler [at] arcor.de

Links zu den anderen Webseiten im Kreisverband Böblingen

Links zu den anderen Webseiten im Kreisverband Böblingen

ADFC vor Ort

Der ADFC ist in mehr als 450 Städten in Deutschland vertreten. In der Karte finden Sie Ihren direkten Ansprechpartner vor Ort. Filtern Sie entweder nach Bundesländern oder klicken Sie sich direkt durch die Karte. Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie mit einem Klick auf den ausgewählten ADFC-Marker in der Karte.

Publikationen

Der ADFC hat verschiedene Veröffentlichungen. Neben touristischen Broschüren wie „Deutschland per Rad entdecken“ und „Radurlaub“ gehört auch das beliebte Mitgliedermagazin „Radwelt“ dazu, das alle zwei Monate über aktuelle Verbraucherthemen und politische Entwicklungen informiert. Nicht fehlen darf die Radwelt-Ritzelbande: Für Kinder wird es in der „Radwelt“ bunt und schräg. Des Weiteren finden Sie im Bereich Publikationen den ADFC-Jahresbericht und das Verkehrspolitische Programm.

ADFC-Magazin Radwelt 3.2021

Radwelt-Ausgabe 3.2021

Die Radwelt berichtet aktuell über Themen rund ums Fahrrad und die Arbeit des ADFC. Das sind die Themen der Radwelt 3.2021, alle frei verfügbaren Artikel und weitere Informationen sind verlinkt.

Radkurier Baden-Württemberg 1.2021

Mit der neuen Ausgabe des ADFC-Magazins Radwelt erscheint auch ein Beileger mit News des ADFC Baden-Württemberg.

Der hat jetzt auch einen neuen Namen: Radkurier Baden-Württemberg!

Jahresprogramm des ADFC im Kreis Böblingen

Das neue Programmheft des Kreisverbands Böblingen im PDF Format zum Download. Konkrete Termine für Radtouren und Veranstaltungen entnehmen Sie bitte der Tourendatenbank.

Deutschland per Rad entdecken

Der Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt auf 60 Seiten eine Auswahl der Routenvielfalt Deutschlands vor und gibt Tipps zur Radreiseplanung.

Radwelt-Beileger 5.2020

Mit der neuen Ausgabe des ADFC-Magazins Radwelt erscheint auch ein Beileger mit News des ADFC Baden-Württemberg!

ADFC-Jahresbericht

Mit dem Jahresbericht informieren der Bundesvorstand des ADFC sowie die Bundesgeschäftsstelle über die Arbeit des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V. der vergangenen zwölf Monate.

Radurlaub 2021 - bietet viele pauschale Radreisen

Radurlaub

Vielfältig, erholsam und spannend: Der Radurlaub stellt pauschale Radreiseideen von professionellen Radreiseveranstaltern vor und bietet Tipps für Radreisende. ADFC-Mitgliedern erhalten bei vielen Reisen einen 25-Euro-Rabatt bei der Buchung.

Publikation Verkehrspolitisches Programm

Publikation: Verkehrspolitisches Programm

Das Verkehrspolitische Programm des ADFC ist die Basis seiner bundesweiten verkehrspolitischen Arbeit und Grundlage dafür, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen.

Kontakt

Einfach per E-Mail

herrenberg [at] adfc-bw.de

oder per Post an

ADFC Herrenberg/Oberes Gäu
Auf dem Bildkäppele 10
71083 Herrenberg

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrenden auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

    Zum Musterkaufvertrag des ADFC für Gebrauchträder kommen Sie, wenn Sie unten auf "Weiterlesen" drücken.

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